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Mutter und Kind
Friedrich Hebbel

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Mutter und Kind
Friedrich Hebbel 

Ein Gedicht in sieben Gesaengen.
1859 

Erster Gesang. 

Eben grauet der Morgen.  Noch stehen die zitternden Sterne
An der Woelbung des Himmels, die kaum am Rande zu blauen
Anfaengt, waehrend die Mitte noch schwarz, wie die Erde, herabhaengt.
Frierend kriechen die Waechter mit Spiess und Knarre nach Hause,
Doch sie erloeste die Uhr und nicht die steigende Sonne,
Denn noch ruhen die Buerger der Stadt und beduerfen des Schutzes
Gegen den schleichenden Dieb, den spaehende Augen gewaehren.
Wie der Hahn auch rufe, und wie vom Turme herunter
Auch der hungrige Geier mit ewig brennendem Magen
Nach dem Fruehstueck kraechze, es kuemmert nicht Mensch noch Tiere.
Nur in den Staellen, die hinter die stattlichen Haeuser versteckt sind,

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